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Gartentipps Monat Februar
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Einfache Frühbeete baut man in Ost -West - Richtung, damit die Fensterneigung nach Süden zeigt, und Doppelfrühbeete in Nord - Süd - Richtung. Die Pflanzen in den Doppelfrühbeeten fühlen sich wohler als die in den einfachen, weil sie von der intensiven Mittagssonne nicht so stark getroffen werden. Die Sonnenstrahlen können nur vor - und nachmittags rechtwinkelig durch das Glas fallen.Nun müssen neue Arbeitsgeräte beschafft und die alten ausgebessert werden.Rhabarber kann man ab Anfang Februar in einem dunklen, nicht zu kalten Keller oder in einem ähnlichen Raum zum Treiben aufstellen.Bei Mangel an Komposterde und verrottetem Stalldünger kann man im Laufe des Februars einen Torfschnellkomposter herstellen, der schon im Frühjahr verwendbar ist.Ende Februar legt man Frühkartoffeln zum Vorkeimen in flache Kisten und stellt sie an einem hellen Ort bei 12 bis 15 Grad auf.Wer Ende Februar in kalte Frühbeete aussäen will, muß etwa 3 Wochen vorher die Fenster auflegen und mit Strohdecken bedecken.Zum packen der warmen Frühbeete ist der frische Pferdemist oder trockenes Laub rechtzeitig zu beschaffen, so das Mitte Februar gepackt werden kann.Sobald sich die Düngerschicht im warmen Frühbeet erwärmt hat, wird es durch Aufbringen von Laub und Erde pflanz - oder säfertig gemacht.Das warm gepackte Frühbeet besetzt man Ende Februar mit vorkultivierten Salatpflanzen und sät Radieschen als Zwischenkultur.In günstigen Jahren kann man Kopfsalat auch Ende Februar in kalten Frühbeete pflanzen, wenn die Erde völlig frostfrei ist.Spinat, Rettiche und Radieschen sät man in kalte Frühbeete oder Wanderkästen aus, sobald die Erde frostfrei und bearbeitbar ist.Zur Aussaat in kalte Frühbeete eignen sich nur runde oder kurze Möhrensorten, wer recht frühe Ernte erzielen will.Zur Frühbeetaussaat und als Zwischenkultur eignen sich nur Radieschensorten mit kurzer Entwicklungszeit und möglichst kleinem Laub.Frühe Kohlrabiernten erzielt man von Pflanzen, die ab Ende Februar in einem kalten Frühbeet aus Samen gezogen wurden.Ab Mitte Februar kann man auch Kopfsalat im kalten Frühbeet aussäen, wenn das die Witterungsverhältnisse erlauben und die Erde frostfrei ist.Engmaschiges Drahtgeflecht ist das beste Mittel, um Frühbeete gegen das Eindringen von Maulwürfen zu schützen.Leichter Boden in sonniger Lage, der frostfrei ist, kann schon ab Ende Februar für Freilandaussaaten vorbereitet werden.Die Gemüsebeete sollten alle einheitlich breit sein, und zwar so, das man die Arbeiten bequem durchführen kann. Die normale Beetbreite beträgt 1,50 m. Davon entfallen auf den Weg 0,30 m, so das als Nutzfläche 1,20 m übrig bleiben.Nur durch sehr frühe Aussaaten erzielt man bei Schwarzwurzeln in einem Kulturjahr lange und starke Wurzeln.Beim Einkauf von Schwarzwurzelsamen ist auf frisches Saatgut zu achten, weil es schon im 1. Jahr nach der Ernte wesentlich an Keimkraft verliert.Wer recht zeitig Möhren ernten will, muß für die frühe Aussaat runde oder kurze Sorten verwenden.Bei sehr früher Möhrenaussaat ist Markiersaat ( Radieschen oder Salat ) unbedingt erforderlich, damit die Reihenzwischenräume recht bald gelockert werden können.Hohe Erbsensorten bringen größere Erträge als die niedrigen, erfordern aber mehr Aufwand, weil man sie stützen muß.Die im Herbst an den Obstbäumen angelegten Leimringe müssen im Laufe des Februars entfernt und entsorgt werden.Der Winterschnitt des Formobstes soll bewirken, das keine Astpartien kahl bleiben. Außerdem dient er auch der Erhaltung der Form.Beim Aufbauschnitt junger Obstbäume ist zu beachten, das ein starker Rückschnitt kräftige Holztriebe hervorbringt.Der Auslichtungsschnitt an tragfähigen Obstbäumen ist im Laufe des Februars zu beenden.Weinreben sollte man bei frostfreiem Wetter ab Ende Februar schneiden, damit keine Saftverluste enstehen.Wer beim Pflanzen im Herbst die Obstbäume nicht zurückgeschnitten hat, muß das unbedingt im Laufe des Februars nachholen.Bei Himbeeren kann man gegen Ende Februar die Ruten etwas kürzen, was zu einem stärkeren Austrieb anreizt.Das Pflanzen von Obstbäumen wird durch Zuschütten der im Januar oder früher ausgeworfenen Pflanzgruben vorbereitet.Die im Januar vorbereiteten Baumpfähle muß man nach dem Einfüllen der Erde so einschlagen, das sie mit der Spitze möglichst noch im festen Untergrund stehen.Mitte Februar ist der letzte Termin, den Stammschutz zum Verhüten von Frostschäden anzubringen.Jeder frostfreie Wintertag ist zum Lüften und zur Kontrolle der Gladiolen und Dahlien auszunutzen.Sobald frostfreies trockenes Wetter eintritt, muß man mit dem Gießen bei immergrünen Gehölzen beginnen.Wenn man sich von seinen Hecken im Frühjahr einen guten Austrieb erhofft, muß der Rückschnitt Ende Februar beendet sein.Wenn der Boden frostfrei ist, kann man im Februar noch Tulpenzwiebeln pflanzen. |